Dr. Barbara Doerner

Mehr als zwei Jahre sind vergangen seit dem viel diskutierten Urteil des Landgerichts Köln vom Herbst 2011 (Az. 81 O 91/11). Damals waren bankrechtliche Fragen von Online-Vermittlungsplattformen in den Fokus gerückt. Der Anbieter lieferheld.de hatte damit geworben, dass Essen nicht nur sofort bestellt, sondern auch gleich an lieferheld.de bezahlt werden kann. Aber: Diese Weiterleitung des Kaufpreises an die Gastronomen – abzüglich der Provision – stellte nach Ansicht des Landgerichts Köln einen Zahlungsdienst in Form des Finanztransfergeschäfts dar. Zur Erbringung von Zahlungsdiensten fehlte lieferheld.de jedoch eine Erlaubnis der BaFin. weiter lesen