„Wenn schon die Vermittler klagen, dann kann man sich vorstellen, welche Informationen noch beim Anleger ankommen!“ Laut Arne Podewils, Partner von mzs Rechtsanwälte in Düsseldorf und Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht, hört in seiner täglichen Praxis immer wieder die Beschwerden von Vermittlern von fremdfinanzierten Rentenkonzepten, dass sie es mit ihren Kunden „nur gut gemeint“ hätten und selbst unvollständige oder fehlerhafte Beratungsunterlagen erhielten. Die Beschwerden beziehen sich dabei auf sämtliche Konzepte, beispielsweise die Schnee-Rente, der System-Rente, die Lex-Konzept-Rente usw. Die Vermittler beklagen, dass sie an der Vermittlung dieser Produkte kein Geld verdient hätten, sondern die Produkte ihnen „jede Menge Geld gekostet hätten“. Wegen der dramatisch schlechten Entwicklung der fremdfinanzierten Rentenkonzepte, wegen der die Anleger sich häufig mit einem Schuldenberg in sechsstelliger Höhe konfrontiert sehen, müssen die Berater viel Zeit investieren um geschädigte Kunden zu beruhigen und bei der Schadensminderung mithelfen. Erschwerend kam für die Berater in der Vergangenheit hinzu, dass sie von der Clerical Medical (CMI) durch Streitverkündungen in die langwierigen und
möglicherweise kostenintensiven Klageverfahren ihrer (ehemaligen) Kunden gegen die CMI hineingezogen wurden. Ganz zu schweigen natürlich von den Beratern, die im guten Glauben an ihre Produkte, selbst hohe Beträge investiert haben.

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