mzs Finanzmarktrecht

Kompetent im Bank- und Kapitalmarktrecht

Klage gegen Raiffeisenbank  und Prospektverantwortliche eingereicht

 

Eine anlagegerechte Beratung im Bereich geschlossener Schifffonds setzt mindestens voraus, dass sich der Anlageberater mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation des Schiffes auseinandersetzt. Wie wenig ernst manche Bankberater und andere Anlagerberater diese Pflicht nehmen, zeigt der Fall des Schifffonds MS „Vega Spinell“.

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Kürzlich hat das LG Krefeld der Klage eines unserer Lehman-Mandanten stattgegeben – allerdings nicht wegen einer Falschberatung, sondern aufgrund eines Widerrufes (Az.: 3 O 49/10). Die Zertifikate waren dem Anleger telefonisch verkauft worden. Dabei war er weder vor noch nach Vertragsschluss über sein Widerrufsrecht belehrt worden. Dieses steht ihm jedoch nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge grundsätzlich zu, wenn die Zertifikate ausschließlich telefonisch verkauft wurden und deren Preis auf dem Markt keinen Schwankungen unterlag. weiter lesen

In allen großen Zeitungen und Branchenplattformen wird bereits darüber berichtet: Der offene Immobilienfonds Degi Europa wird als erster großer offener Immobilienfonds mit einem aktuellen Volumen von 1,3 Milliarden Euro endgültig geschlossen. Dies hat die Fondsverwaltung Aberdeen heute mitgeteilt (vgl. Nachricht mit Link zur Pressemitteilung von Aberdeen bei: Das Investment). weiter lesen

Ob eine Bank im Rahmen der Anlageberatung verpflichtet ist, ihre Kunden über die Vertriebsvergütung, die sie für den Verkauf empfohlener Zertifikate erhält, aufzuklären, gehört zu den derzeit umstrittensten Fragen des Kapitalanlagerechts. Eine Klärung durch den Bundesgerichtshof ist bisher nicht erfolgt. Richter am Bundesgerichtshof Dr. Jürgen Ellenberger hat die Aufklärungspflicht über Gewinnmargen und Einkaufsrabatte in einem Vortrag auf dem Bankrechtstag 2010 ausdrücklich als ungeklärt bezeichnet. weiter lesen