Publikationen

Kommentierung der OLG-Köln-Entscheidung von Rechtsanwältin Stefanie Sommermeyer

in: EWiR 2011, Heft 15/2011, S. 481 f.

Rechtsanwältin Stefanie Sommermeyer hat das Urteil des OLG Köln vom 4.5.2011 (13 U 165/10) in der EWiR kommentiert. Das Gericht hat als erstes Oberlandesgericht einen neuen Ansatz in Sachen Lehman-Zertifikate vertreten. Danach muss die Bank bei Festpreisgeschäften unmissverständlich zumindest auf ihre neben der Beraterrolle bestehende Verkäufereigenschaft und den daraus folgenden Interessenkonflikt hinweisen. Indem das Oberlandesgericht bereits bei Unterlassung eines solchen Hinweises einen Beratungsfehler annimmt, kommt es nicht mehr auf die in der Rechtsprechung äußerst umstrittene Frage an, ob die Bank bei Festpreisgeschäften über erzielte Gewinnmargen aufklären muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Revision ist beim BGH unter dem Aktenzeichen XI ZR 259/11 anhängig. Das OLG Köln hat seine neue Linie mit einem weiteren Urteil vom 8.6.2011 (13 U 55/10) bestätigt (PM von mzs Rechtsanwälte vom 21.6.2011).


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Kommentierung der LG-Krefeld-Entscheidung von Rechtsanwältin Stefanie Sommermeyer

in: VuR 2011, Heft 1/2011, S. 20 f.

Rechtsanwältin Stefanie Sommermeyer hat das von mzs Rechtsanwälte erstrittene Urteil des Landgerichts Krefeld vom 14.10.2010 (3 O 49/10) in der VuR - Verbraucher und Recht kommentiert. Das Gericht hat als erstes erstinstanzliches Gericht entschieden, dass Anleger, die die Zertifikate telefonisch erworben haben, den Kaufvertrag widerrufen können, wenn sie vor dem Kauf nicht wirksam über ihr Widerrufsrecht belehrt wurden (vgl. PM vom 4.11.2010). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Aktenzeichen beim OLG Düsseldorf: I-9 U 285/10). In dem Beitrag legt Frau Sommermeyer die wesentlichen Gründe des Landgerichts Krefeld dar. Sie schließt den Beitrag mit einem Hinweis für die Praxis. 

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Zwei Jahre nach der Lehman-Insolvenz: Wo stehen die Anleger?

Am 15.9.2010 jährt sich der Tag, an dem Lehman Brothers Holding Inc. Insolvenz anmelden musste, zum zweiten Mal. Zu diesem Anlass hat Rechtsanwalt Arne Podewils, LL.M., Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, der NetSkill AG verschiedene Fragen rund um das Thema Schadensersatzansprüchen der Anleger gegen  Beraterbanken beantwortet. In dem Interview weist er insbesondere auf falsche und irreführende Wertpapierabrechnungen der für den Vertrieb der Papiere eingeschalteten Banken Citibank (heute Targobank) und Dresdner Bank (heute Commerzbank) hin. Dieser Umstand würde aus seiner Sicht von den Obergerichten bislang noch nicht ausreichend gewürdigt.

Das Interview mit der Titel „Schadensersatzansprüche wegen Verluste mit Lehman-Zertifikaten – Ein Überblick von Rechtsanwalt Podewils“ ist ab sofort auf der Competence SITE der NetSkill AG abrufbar.
[zum Interview]

Kommentierung der ersten OLG-Entscheidung durch Rechtsanwalt Arne Podewils 

in: EWiR 2010, Heft 12/2010, S. 386 f.

Rechtsanwalt Arne Podewils, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, hat das Urteil des Oberlandesgerichts Frank-
furt a. M. vom 17.2.2010
(Az.: 17 U 207/09) in Heft 12/2010 der Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht (kurz: EWiR) kommentiert. Es handelt es sich um die erste Entscheidung eines Obergerichts zum Thema fehlerhafte Anlageberatung in Bezug auf Lehman-Zertifikate. Das Gericht hatte in diesem Fall u. a. zu entscheiden, ob eine objektgerechte Anlageberatung über komplexe Anlageprodukte (hier: sog. Twin Win Zertifikat) in einem Telefongespräch ohne schriftliches Informationsmaterial erfolgen kann. Das Oberlandesgericht Frankfurt
a. M. hat dies verneint und die Revision zum Bundesgerichtshof wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen. Laut Gericht sind noch eine Vielzahl von Parallelverfahren am Landgericht Frankfurt a. M. anhängig und deshalb Berufungseinlegungen im größeren Maßstab zu erwarten. Die Revision ist beim Bundesgerichtshof unter dem Aktenzeichen
XI ZR 85/10 anhängig.

Sie können auf der Seite des Verlages die Kommentierung von Herrn Podewils kostenpflichtig herunterladen. Link zum Download

Ein Jahr nach der Insolvenz von Lehman Brothers: Wo stehen die Anleger? mzs Rechtsanwälte zum Status quo

E-Interview mit Rechtsanwältin Uta Deuber, mzs Rechtsanwälte, im September 2009

Ein Jahr nach der Lehman-Insolvenz zieht Rechtsanwältin Uta Deuber in dem Interview eine erste Bilanz, u. a. zu Schadensersatzansprüchen der Anleger, ersten richtungsweisenden Urteilen, Entschädigungszahlungen der Banken und der Anmeldung von Forderungen in den Insolvenzverfahren. Lesen Sie hier das vollständige E-Interview (PDF).

Das Interview wurde von der NetSkill AG geführt, die die competence-site.de betreibt. Dort ist das Interview unter diesem Link abrufbar.

Lehman Brothers - Rechtsberatung für Anleger durch mzs Rechtsanwälte

E-Interview mit Rechtsanwältin Uta Deuber, mzs Rechtsanwälte, im Mai 2009

In dem Interview spricht Frau Deuber über die Fehler, die den Banken in Bezug auf die Beratung zum Erwerb der Lehman Brothers-Zertifikate unterlaufen sind, und welche Folgen diese Fehler für die Anleger haben. Sie erläutert die  Erfolgsaussichten im Rechtsstreit mit den Beraterbanken und beschreibt das Vorgehen von mzs Rechtsanwälte. Lesen Sie hier das vollständige E-Interview (PDF).

Das Interview wurde von der NetSkill AG geführt, die die competence-site.de betreibt. Dort ist das Interview unter diesem Link abrufbar.

Lehman Brothers-Zertifikate: Ein kurzer Leitfaden für betroffene Anleger

experten-Report 2/2009, von Rechtsanwalt Michael Fuchs, mzs Rechtsanwälte

Der Fall der Lehman Brothers-Zertifikate beinhaltet nicht nur rechtliche Aspekte. Stammtische und Interessengemeinschaften schießen in ganz Deutschland aus dem Boden, Rechtsanwälte und Anlegerschutzinstitute buhlen um die Gunst der Anleger, Dresdner Bank und Citibank bieten sich plötzlich an, für den Anleger Ansprüche im Insolvenzverfahren geltend zu machen. Anleger fragen sich zu Recht: Wie soll ich mich verhalten? Wem kann ich vertrauen? Dieser Beitrag beleuchtet die rechtlichen Fragen, insbesondere in Bezug auf Falschberatung. Da aber die Begleit- erscheinungen für den Anleger mindestens genau so wichtig sind, soll der Beitrag auch ein kleiner Wegweiser durch den Lehman-Dschungel sein. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel (PDF).

        
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