Razzia beim Emissionshaus Wölbern Invest und Verhaftung des Firmenchefs Heinrich Maria Schulte: Beim traditionsreichen Hamburger Fondshaus überschlugen sich am 23. September die Ereignisse. Anleger der Wölbern-Immobilienfonds dürften dies mit gemischten Gefühlen beobachtet haben. Denn sie haben schon vor Monaten den Verdacht geäußert, dass Schulte Gelder aus den Fonds veruntreut.

Schulte wurde jetzt wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Untreue in mehr als 300 Fällen festgenommen.  Sowohl die Wölbern-Geschäftsräume als auch die Privaträume Schultes wurden untersucht. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Schulte rund 137 Millionen Euro aus den Fonds unrechtmäßig abgezweigt haben. Der Schaden für die Anleger soll sich auf über 30 Millionen Euro belaufen. Das Handelsblatt berichtet in seiner Online-Ausgabe, dass auch gegen Patrick Hemmingson, Akquise-Leiter bei Wölbern, ermittelt werde.  Anleger sollten jetzt ihre rechtlichen Möglichkeiten überprüfen lassen. weiterlesen