Die Top 10 der Banken, bei denen die im letzten Jahrzehnt verwendeten Widerrufsbelehrungen besonders oft falsch sind und deren Verbraucherkreditnehmer ihr Darlehen besonders häufig erfolgreich widerrufen können:

Seit einigen Jahren schon beraten wir als Wirtschaftskanzlei unsere Mandanten rund um den „Widerrufsjoker“ und helfen ihnen, ihre Ansprüche gegen die Banken durchzusetzen.
Unzählige Seiten von Darlehensverträgen haben unsere Rechtsanwälte und Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht seither gesichtet und auf ihre Richtigkeit überprüft.
Dabei zeigt sich: Es gibt Banken, bei denen die im letzten Jahrzehnt verwendeten Widerrufsbelehrungen besonders oft falsch sind und deren Verbraucherkreditnehmer ihr Darlehen besonders häufig erfolgreich widerrufen können.

Die Top 10 der „Widerrufsbanken“

1.    Sparkassen
2.    Volks- und Raiffeisenbanken
3.    BHW Bausparkasse
4.    PSD Bank
5.    Sparda Banken
6.    DSL Bank
7.    ING Diba
8.    Commerzbank
9.    diverse Versorgungswerke
(z.B. Nordrheinwestfälische Ärzteversorgung (NÄV),     Münsterländische Ärzteversorgung)
10.    diverse Versicherungen (z.B. Gothaer, Allianz u.a.)

Diese Banken sind bei weitem nicht die einzigen, bei denen der Widerruf von Darlehensverträgen lohnenswert sein kann, denn auch kleinste Abweichungen von der sogenannten Musterwiderrufsbelehrung sind häufig als relevant einzustufen und können den Widerruf ermöglichen. So können Darlehen zinsgünstiger umgeschuldet werden oder auch ohne Vorfälligkeitsentschädigung vorzeitig abgelöst werden.
Der Widerrufsjoker ermöglicht oftmals bessere Konditionen und so zumeist das Einsparen fünfstelliger Summen bei entsprechender Darlehenshöhe.
Die hohe Quote falscher Widerrufsbelehrungen lässt sich auf einen Nenner bringen: Grundsätzlich kann jeder Darlehensnehmer seinen Vertrag widerrufen, dessen Vertrag nach November 2002 abgeschlossen wurde, wenn das Darlehen für private Zwecke verwendet wurde. Dies gilt bei noch laufenden und auch bei bereits gekündigten Verträgen.
Im Falle einer bereits erfolgten Kündigung kann der Darlehensnehmer sogar eine eventuell bereits an die Bank gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückverlangen.
Gerade in den Jahren 2006 bis 2008 wurden sehr häufig unwirksame Widerrufsbelehrungen verwendet. Immobilienfinanzierungen, die in dieser Zeit abgeschlossen wurden, dürften grundsätzlich widerrufbar sein.

Gerne prüfen wir für Sie, ob Sie Ansprüche an Ihre Bank stellen und den Widerrufsjoker geltend machen können.